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Das soll Sicherheit für Europa bringen?

2021-11-19 15:11
von Admin
Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:B-1B_over_the_pacific_ocean.jpg

Vielleicht hat es nicht jeder von uns mitbekommen, die US-Streitkräfte haben im Oktober diesen Jahres 4 strategische Bomber vom Typ B-1B auf dem Luftwaffenstützpunkt Fairford in Großbritannien stationiert. Als Ziel wurde ausgegeben, die europäischen NATO-Verbündeten müssen besser geschützt werden. Allerdings sind Bomber keine Abwehrtechnik – der Name sagt es schon. Die Gerätschaften taugen ausschließlich als Angriffssysteme.

Diese Bomber fliegen nahezu täglich und sind mit Raketen voll bestückt. Dabei fliegen sie zur Ostgrenze der NATO. Unter anderem fliegen sie auch in den Luftraum des Schwarzen Meeres ein.

Nun fragt man sich ja, wie kommen diese Bomber zum Schwarzen Meer? Ganz einfach, die direkte Flugroute geht über ein riesiges Gebiet von Europa.

Das birgt jede Menge Risiken mit Konfliktpotenzial, von Luftraumverletzungen bis hin zu technischen Problemen.  

Am 6. November 2021 haben sich zwei Bomber auf diesem Weg begeben. Plötzlich brach einer der beiden Piloten seinen „Patrouillenflug“ ab und kehrte vorfristig zu seinem Stützpunkt nach Großbritannien zurück. Wahrscheinlich gab es technische Probleme.

Eine offizielle Meldung in den Medien wird es wahrscheinlich nicht geben. Warum auch? Vielleicht würden ja Einige aufwachen.

Aber stellen wir uns mal vor, so ein Bomber stürzt irgendwo über einem europäischen NATO-Land ab. Die Schäden könnten verheerend sein.

Gehen wir einen Schritt weiter. Was wäre, wenn einer dieser Bomber über den Territorium Russlands oder im grenznahen Raum, im Nirvana der Ukraine, vom Himmel fällt? Oder noch verrückter, über dem Donbass?

Diese fliegenden Provokationen bringen kein Stück mehr Sicherheit für Europa. Das Gegenteil ist der Fall. Solche Waffensysteme sind mehr eine Bedrohung, als ein Sicherheitssystem.

J. Krossin, 16.11.2021

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