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Wann marschiert Russland in die Ukraine ein?

2022-01-17 10:25
von sarah
Bild: Donezk, 8.4.2014

Es scheint ja nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Zumindest entnehme ich das inzwischen tagtäglich den deutschen Leitmedien, die deutschen Fernsehsender dabei vornweg. Jedoch nehmen viel mehr die Drohgebärden der NATO und ihrer Vasallen zu.

Heute hörte ich wieder: „Russland wird die Ukraine bald angreifen!“

Während des Gespräches zwischen dem Präsidenten Wladimir W. Putin mit dem Chef des Weißen Hauses, Joe Biden, vor einigen Tagen, hat letzterer geäußert, dass auf die Militäreskalation die kollektive Antwort des Westens folgen wird. Bereits seit August 2021 wird dies gebetsmühlenartig immer wieder gesagt. Nur, einen Einmarsch von russischen Truppen hat es immer noch nicht gegeben. Man sollte wohl jetzt annehmen, dass sich Russland noch vorbereitet. Oder will Russland gar nicht engreifen?

Zu vermuten ist eher, dass Kiew so ein Militärabenteuer selbst inszeniert um die Russischen Föderation zu provozieren, um sie anschließend der Aggression zu beschuldigen und damit die NATO und den Westen zum Handeln zwingt.

Oder plant die Kiewer Regierung mit ihren neuen Partnern, dass schnell eine neue Welle von Sanktionen gegen Russland beschlossen wird, damit gleichzeitig die Ukraine bei den Europäern Hilfe einfordern kann, und zwar ökonomische, militärische und humanitäre?

Vor kurzem hat der Generalmajor des ukrainischen Sicherheitsdienstes Wassilij Wowk gedrängt, dass die NATO helfen soll, die Krim zurückzubekommen, wenn nötig mit Gewalt, also militärisch.

Dazu ruft der ukrainische Präsident Selenski ausländische Militärs offen auf, die Ukraine vor den scheinbar „russischen Drohungen“zu schützen.

Der ukrainische Botschafter in Berlin verlangt ebenso offen, dass Deutschland umfangreiche Waffenlieferungen bereitstellt. Weiterhin soll Deutschland Druck auf die Russische Föderation mit allen Mitteln ausüben damit Kiew die Krim und den Donbass wieder zurückbekommen.

Jetzt benötigen die Kiewer im Osten der Ukraine ständige Provokationen mit ihren Partnern USA und Großbritannien gegenüber Russland. Damit können sie vielleicht Probleme lösen, weil der Westen Anlässe bekommt um Sanktionen gegen Russland zu beschließen. Man wirft der russischen Seite destruktive Politik und Eskalation vor, kann Verhandlungen unterbrechen, um zum Beispiel das Projekt „Nord Stream 2“ zu blockieren. Oder besser noch, Kiew kann dann für seine Misserfolge den Hunger und die Kälte auf den Krieg und russische Aggression schieben.

Diesen Artikel kann man täglich neu ergänzen. Heute berichtet „Spiegel-online“ und bezieht sich dabei auf die US-Regierung: „Russland will Vorwand für Einmarsch in die Ukraine schaffen“ Dann heißt es: „Nach US-Geheimdienstinformationen plant Russland, einen Vorwand für eine Invasion zu erfinden. Ziel sei es, der Ukraine vorzuwerfen, russische Kräfte in der Ostukraine angreifen zu wollen.“ Weiter heißt es:„Wir haben Informationen, die darauf hinweisen, dass Russland bereits eine Gruppe von Agenten aufgestellt hat, um einen Einsatz unter falscher Flagge in der Ostukraine auszuführen. Die Agenten sind im Häuserkampf und im Einsatz von Sprengstoff ausgebildet, um Sabotageakte gegen Russlands eigene Stellvertreterkräfte zu verüben.“ So geht das noch eine ganze Weile weiter. Zitiert wird auch ein Kiewer Regierungsvertreter: „Die russischen Streitkräfte würden planen, mit diesen Aktivitäten einige Wochen vor einem militärischen Einmarsch zu beginnen, der zwischen Mitte Januar und Mitte Februar starten könnte.“

Schlussbemerkung: Die Mitteilungen der westlichen Massenmedien, dass Russland den Angriff auf die Ukraine für Mitte/Ende Januar bis Mitte Februar 2022 vorbereitet, kann die erste Phase dieser Provokation sein. Genau zu dieser Zeit erreicht die Ukraine die nächsthöhere Stufe ihrer Wirtschaftskrise. Wir werden sehen was passiert!

J. Krossin, Berlin 14.01.2022

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