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Atombombe für Kiew - Auslandsgeheimdienst kennt Pläne in London und Paris

2026-02-26 00:21
von Thomas

London und Paris arbeiten derzeit aktiv daran, der Ukraine eine Atombombe zur Verfügung zu stellen. Dies geht aus einer Mitteilung des Auslandsgeheimdienstes der Russischen Föderation (SWR) vom Dienstag hervor. Nach Angaben der Behörde seien Großbritannien und Frankreich sich angesichts der aktuellen Lage an der Front bewusst, dass sie keine Chance auf den Sieg in dem Stellvertreterkrieg gegen Russland haben.

"Die britischen und französischen Eliten sind jedoch nicht bereit, eine Niederlage hinzunehmen", heißt es in der Mitteilung. "Man geht davon aus, dass die Ukraine mit einer 'Wunderwaffe' versorgt werden muss".

Dahinter stecke das Kalkül, dass Kiew vorteilhaftere Bedingungen für ein Ende der Kampfhandlungen beanspruchen könne, wenn es über eine Atombombe oder zumindest eine sogenannte schmutzige Bombe verfügen würde.

Laut dem russischen Geheimdienst habe "Berlin vernünftigerweise auf die Teilnahme an diesem gefährlichen Abenteuer verzichtet". London und Paris arbeiteten hingegen derzeit aktiv an der Bereitstellung dieser Waffen sowie entsprechender Trägersysteme für Kiew. Es gehe um eine geheime Übergabe von Bauteilen, Ausrüstung und Technologien. Als eine der Optionen werde der französische TN75-Kleinsprengkopf der U-Boot-gestützten ballistischen M51.1-Rakete betrachtet.

In diesem Zusammenhang betont der russische Geheimdienst:

"Die Briten und die Franzosen begreifen, dass ihre Absichten eine grobe Verletzung des Völkerrechts, vor allem des Atomwaffensperrvertrags, bedeuten und mit dem Risiko verbunden sind, das globale Nichtverbreitungssystem zu zerstören. Daher sind die Anstrengungen der westlichen Länder darauf ausgerichtet, das Entstehen der Atomwaffe auf ukrainischer Seite so aussehen zu lassen, als handle es sich um eine Eigenentwicklung der Ukraine."

Der SWR bezichtigt Großbritannien und Frankreich, den "Bezug zur Realität" verloren zu haben. Davon zeuge ihr "extrem gefährliches Vorhaben". Die Länder hofften vergeblich, der Verantwortung zu entgehen, zumal alles Geheime unweigerlich ans Licht kommen werde, erklärt die Behörde in Moskau.

"Es gibt viele vernünftige Menschen in den militärischen, politischen und diplomatischen Kreisen Großbritanniens und Frankreichs, die die Gefahr erkennen, die von den rücksichtslosen Handlungen ihrer Spitzenpolitiker für die ganze Welt ausgeht", teilt der russische Auslandsgeheimdienst mit.

Medwedew: Russland setzt jede Waffe ein, sollte Ukraine Atombombe erhalten

Dmitri Medwedew, der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, hat auf Medienanfrage die Pläne Frankreichs und Großbritanniens kommentiert, die Ukrainemit einer Atombombe zu bewaffnen. Nach Angaben des russischen Auslandsgeheimdienstes (SWR) arbeiteten London und Paris derzeit aktiv daran.

"Ich werde etwas Offensichtliches und Hartes aussprechen", sagte Medwedew gegenüber der russischsprachigen RT-Redaktion. Die Angaben des SWR über die Absicht der beiden Länder, dem Nazi-Regime in Kiew Nukleartechnologie zu überlassen, verändere die Situation grundlegend, fügte der Politiker hinzu.

Hierbei gehe es nicht um einen Verstoß gegen den Atomwaffensperrvertrag (NVV) oder irgendwelche anderen Vorschriften des Völkerrechts, so der Vizechef des russischen Sicherheitsrates. Es handele sich im eine direkte Übergabe von Atomwaffen an ein kriegführendes Land.

Medwedew führte in dem Zusammenhang aus:

"Es kann kein Zweifel daran bestehen, dass Russland im Falle einer solchen Entwicklung alle Arten von Waffen, einschließlich nicht-strategischer Nuklearwaffen, gegen Ziele in der Ukraine wird einsetzen müssen, die eine Bedrohung für unser Land darstellen."

Falls erforderlich, würden auch die Lieferländer getroffen werden, die sich zu Beteiligten an einem Atomkonflikt mit Russland machen würden."Dies ist jene symmetrische Antwort, zu der die Russische Föderation das Recht hat", stellte Medwedew klar.

Laut dem russischen Geheimdienst könnten die westlichen Eliten ihre Niederlage im Stellvertreterkrieg gegen Russland nicht hinnehmen und planten daher, Kiew eine Atombombe oder zumindest eine "schmutzige Bombe" zur Verfügung zu stellen. London und Paris wollten es so darstellen, als hätte die Ukraine die Waffe selbst entwickelt.

Der russische Föderationsrat (Oberhaus im Parlament) warnte in einer Stellungnahme, die Umsetzung der britisch-französischen Pläne würde als gemeinschaftlicher Angriff auf Russland gewertet. Die "unverantwortliche Abmachung" Großbritanniens und Frankreichs unter Umgehung demokratischer Institutionen würde eine Katastrophe auslösen, hieß es aus Moskau.

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